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"DABEI SEIN" ist alles!

| Allgemein (Sportjugend)

Stipendiaten 2019

Jahrestagung der Sportjugend 2019 in Hachen

Die Jahrestagung 2019 mit dem Titel "SEI DABEI! Junges Engagement 2019" war zugleich die Auftaktveranstaltung des Schwerpunktjahres „Junges Engagement“ im Rahmen der Initiative Ehrenamt.

Neben Workshops, Impulsvorträgen, Expertenrunden usw. zu dem Schwerpunktthema „Junges Engagement“ standen zunächst die Stipendiaten für Junges Ehrenamt 2019 im Mittelpunkt. Mit einem goldenen Konfetti-Regen übergaben Bernhard Schwank (Staatskanzlei NRW, Abteilung Sport und Ehrenamt), Jens Wortmann (Vorsitzender der Sportjugend NRW) und Martin Wonik (LSB-Vorstand) die mit 2400 Euro dotierten Jahres-Stipendien an die ausgesuchten jungen Ehrenamtlichen aus NRW.

Wichtiger Baustein für die Sportentwicklung in NRW
Dabei fand Bernhard Schwank anerkennende Worte über das Engagement von jungen Ehrenamtlichen im Sport: „Der Einsatz dieser jungen Engagierten ist so wichtig, denn mit ihren vielseitigen Talenten kümmern sie sich um andere und damit um das Zusammenleben. Und wenn das dann funktioniert, funktioniert auch unsere Gesellschaft, und damit auch unsere Demokratie. Darüber hinaus ist das junge Ehrenamt ein wichtiger Baustein für die Sportentwicklung in NRW“.

Drei von 30
Daran mitarbeiten wollen unter anderem Vanessa Mellentin (Sportjugend Herford), Julius Fahl (Westdeutscher Tischtennis Verband) und Tim Stromenger (Oberhausener Kanu Verein), die auch schon Ideen haben, wofür sie das Stipendium nutzen wollen:

 



J-TEAM- Starterpaket
Einer der vielen Bausteine, der innerhalb in der „SEI DABEI!“-Kampagne zum jungen Ehrenamt von Jens Wortmann und Daniel Skakavac (Jugendvorstandsmitglied) auf der Jahrestagung vorgestellt wurde, ist das „J-TEAM Starterpaket“. Damit möchte die Sportjugend NRW die Arbeit der J-TEAMS unterstützen. Es beinhaltet u.a. TEAM - T-Shirts, USB-Sticks mit Informationen, einen Moderationskoffer, Startkapital für ein Projekt usw. und kann auf der Seite www.sportehrenamt.nrw kostenlos beantragt werden.

Facebook, Twitter und Co.
Unter den zahlreichen Workshops zum Thema „Junges Ehrenamt“ durfte natürlich die große weite der Social-Media-Welt nicht fehlen. Bei „Instafame statt Instablame“ vermittelten Theda Gröger (Sportjugend NRW) und Jan Weckelmann (Sportjugend Ennepe-Ruhr) den Teilnehmenden aus Bünden und Verbänden die Grundlagen einer erfolgreichen Öffentlichkeitsarbeit vor allem über Instagram. Carina Hagen vom Nordrhein-Westfälischen Judo-Verband z.B. betreut die verbandseigene Facebook-Seite und „war erschrocken über die fünf Stunden Nutzungsdauer täglich von Jugendlichen auf sozialen Medien. Deswegen sollten wir als Verband in Zukunft neue Kanäle in den sozialen Medien belegen“.

„Darauf achten, was ich hoch lade“
Mit Facebook und seit Kurzem mit Instagram ist der Oberhausener Kanu Verein in den sozialen Medien unterwegs und „versucht jetzt nach und nach, das ganze Spektrum von Instagram aufzubauen, um so möglichst viele Leute zu erreichen“, sagt Tim Stromenger. Der Jugendwart des Oberhausener Kanu Vereins und Stipendiat für Junges Ehrenamt 2019 (s.o.) fand den Workshop über die sozialen Medien auch sehr hilfreich: „Wir haben bisher auf Instagram immer irgendwie alles gepostet, um hauptsächlich Bilder zu bekommen. Jetzt werde ich viel genauer darauf achten, was ich hoch lade. Da hat mir der Workshop sehr geholfen“.


Ulrich Beckmann
Fotos: Mark Hermenau

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