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„Kein Verzicht auf Sport in der Schule – trotz Corona“

| Allgemein (Sportjugend)

Gemeinsames Positionspapier des DOSB und der Deutschen Sportjugend

In Zeiten der Corona-Pandemie ist es eine besondere Herausforderung, Sport für Kinder und Jugendliche unter veränderten und an die aktuelle Situation angepassten Hygieneregeln zu organisieren – auch in Schulen. Für viele Wochen gab es aufgrund der Corona-Pandemie in ganz Deutschland keinen Schul- und damit auch keinen Sportunterricht.

Das ist aber nur ein Teil des Problems. Die Corona-Krise hat dazu geführt, dass nicht nur die körperliche Bewegung, sondern auch soziale Kontakte und persönliche Interaktionen zu kurz kommen. Der Mangel an Bewegung, Begegnung und Mitsprache ist für viele junge Menschen momentan immer noch Alltag und verstärkt die ohnehin vorhandene Bewegungskrise bei Kindern und Jugendlichen.

Derzeit ist noch nicht erkennbar, wie der (Schul)Alltag unter den gegebenen Bedingungen ermöglicht wird. Neben dem Wiedereinstieg in das vereinsbasierte Sporttreiben muss auch der Schulsport wieder stattfinden und in seinem Stellenwert zur Bewegungs- und Gesundheitsförderung wahrgenommen werden. Sporthallen sollten zudem gemäß ihrer Zweckbestimmung vor allem für Spiel, Sport und Bewegung verwendet werden.

Foto: Jan Wekelmann

 

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