Artikel

Bundessprechertagung der Freiwilligendienste

07.04.2017


Sportjugend NRW mit sieben Sprecher/innen dabei

Sieben Sprecher/innen der Freiwilligendienste der Sportjugend NRW waren beim dreitägigen Bundessprechertreffen der Deutschen Sportjugend in Weimar aktiv. Von links nach rechts (in Klammern die Einsatzstellen in NRW): Sven Konnertz (Sportjugend NRW, Referent), Leonie Rinke(Aachener FV), Henriette Schönlau (KSB Oberberg), Arno Lucaßen (TSV Bayer Dormagen), Mohamad Muhdi Bilal (1.VC Minden), Sophie von Rohr (Deutscher Handball Bund), Jenni Holtgrewe (Sportjugend NRW), Fabian Kuropka (Königsborner SV).

Auf Einladung der Deutschen Sportjugend trafen sich in Weimar mehr als sechzig junge Engagierte,
die im Sport einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) oder ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) ableisten.
Die Freiwilligen – die meisten von ihnen als Sprecher/innen von ihren Seminargruppen gewählt – kamen
aus ganz Deutschland und aus den unterschiedlichsten Einsatzstellen. Sie repräsentierten damit die mehr
als 2000 jungen Freiwilligen, die sich jedes Jahr für zwölf Monate verpflichten, die Kinder- und Jugendarbeit
in Sportvereinen zu unterstützen oder Verbandsarbeit zu begleiten. Die Teilnehmenden erarbeiteten in
selbstorganisierten und selbstmoderierten Gruppen unterschiedliche Positionen rund um die Ausgestaltung
der Freiwilligendienste im Sport und unterstützten dadurch die Qualitätsentwicklung des Themenfelds maßgeblich.

Kreative Vorschläge
Im Rahmen dieses Partizipationstreffens entwickelten die Freiwilligen konkrete Forderungen an Einsatzstellen,
Träger, die dsj sowie an Politik und Öffentlichkeit. Ausführlich wurden beispielsweise Qualitätsstandards für
Einsatzstellen diskutiert: Die Anleiter/innen und Mentor/innen sollten besser geschult werden und den
ehrenamtlichen Einsatz der Freiwilligen stärker würdigen. Gleichzeitig entstanden kreative Vorschläge, um
den Freiwilligen-Einsatz materiell wie immateriell mehr anzuerkennen. Großes Interesse fand die Weiterentwicklung eines Sprecher/innen-Systems für alle Trägerverbünde der Freiwilligendienste im Sport sowie weiterer Partizipationsangebote und eines Alumni-Systems.

Immense Potenziale
dsj-Vorstandsmitglied Tamara Rosenbach nahm an der Veranstaltung teil und war begeistert: „Die Freiwilligen
haben kreative und gut durchdachte Vorschläge gemacht und ihre Unterstützung bei der Umsetzung ihrer
Vorschläge versichert. Gemeinsam werden wir an den Themen weiterarbeiten und versuchen, auch die Politik
für unsere Ideen zu gewinnen, um die immensen Potenziale der Freiwilligendienste noch stärker zu nutzen.“


Quelle: Deutsche Sportjugend