Sportplatz Kommune - Kinder- und Jugendsport fördern in NRW!

Ein Projekt von Staatskanzlei NRW und Landessportbund NRW

Sportplatz Kommune – Kinder- und Jugendsport fördern in NRW!

Ein Projekt von Staatskanzlei NRW und Landessportbund NRW

Im Mittelpunkt des Projektes „Sportplatz Kommune" steht eine integrierte Kinder- und Jugendsportentwicklung in Kita, Schule und Sportverein als gemeinsames Feld der Sportpolitik von Staat und Zivilgesellschaft in der Kommune.
Die relevanten Akteure im Kinder- und Jugendsport werden angeregt und begleitet, gemeinsam Ideen zu entwickeln und in Projekten umzusetzen, die die örtlichen Gegebenheiten und Erfordernisse berücksichtigen. Ziel ist u.a., dass mehr und passgenaue Angebote für die Kinder und Jugendlichen einer Kommune mit den örtlichen Sportvereinen entstehen.

 

Ausschreibung 2020

  • Bis zum 02.10.2019 können sich Kommunen und Sportorganisationen gemeinsam für die Projektphase 2020/2021 bewerben. Wir haben Ihnen die Projektbeschreibung sowie das Bewerbungsformular vorbereitet.

„Sportplatz Kommune“ will dazu beitragen,

 

  • dass eine gezielte Sportentwicklung als gemeinsame Aufgabe von Kommune und organisiertem Sport verstanden wird.
  • dass Stadt- bzw. Kreissportbund, Stadt- bzw. Gemeindesportverband und Sportvereine mit der Kommunalverwaltung und Entscheidungsträgern sowie Bildungsinstitutionen intensiv und nachhaltig zusammenarbeiten.
  • dass der Kinder- und Jugendsport als besonders wichtiges Feld der Sportentwicklung gestaltet wird.
  • dass der Kinder- und Jugendsport zusammen mit den Institutionen Kita, Grundschule, weiterführende Schule und Sportverein als gemeinsames Feld gesehen wird.
  • dass die Akteure aus Sport und Kommune weitere sportliche Angebote in Sportvereinen bzw. in Kooperation von Sportvereinen mit Kitas und Schulen schaffen.

Julian Blessing
Referent Bildungsnetzwerke
Tel. 0203 7381-822
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Julia Gems
Referentin NRW bewegt seine KINDER!
Tel. 0203 7381-820
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Unser Partner

 

Kickoff im "Tanzhaus NRW" in Düsseldorf

Rund 150 Vertreter/-innen aus Sportorganisationen und Kommunen trafen sich Mitte Februar in Düsseldorf zum Startschuss für das Projekt, der vom Landesportbund, der Sportjugend NRW und der Staatskanzlei NRW gemeinsam ausgerichtet wurde. Dabei betonte Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, dass eine frühzeitige und nachhaltige Kinder- und Jugendsportförderung in den Kommunen eine hohe Bedeutung hat: „Wer in dieser Zielgruppe Impulse setzt, bietet die besten Chancen, dass die jungen Menschen auch später gegenüber der Bewegung und dem Sport aufgeschlossen bleiben“. 

LSB-Präsident Walter Schneeloch freute sich unter anderem über die vielen Engagierten aus den 53 ausgewählten Kommunen: „Das macht einfach Mut, das Projekt Sportplatz Kommune positiv in Angriff zu nehmen und damit einen wichtigen Baustein im Programm NRW bewegt seine KINDER! umzusetzen. Denn damit können wir die Kinder- und Jugendsportentwicklung in NRW noch mehr als bisher in den Städten und Gemeinden aktiv gestalten".

Aus Sicht der Kommunen skizzierte Dr. Jan Fallack vom Städte- und Gemeindebund NRW die Chancen für das Projekt und hob einen Aspekt hervor: „Wichtig ist neben Zeit und Geld vor allem, dass die Bildungsakteure aus den unterschiedlichsten Bereichen in den Kommunen, die bislang oft nebeneinander gearbeitet haben, sich nun zusammensetzen und sich gegenseitig ernst nehmen und gemeinsam festlegen, was zu tun ist".


Beispiele kommunaler Entwicklungsprojekte

Um einen ersten Überblick zu bekommen, welche Projekte und Maßnahmen über Sportplatz Kommune angestoßen werden können, hier einige Beispiele von kommunalen Entwicklungsprojekten:

  • Projekte für Kinder bzw. Jugendliche mit motorischem Förderbedarf
  • Gemeinsame Gestaltung von Bewegung, Spiel und Sport (BeSS) im schulischen Ganztag
  • Ausbau von Bewegungs-, Spiel- und Sport-Angeboten für bis zu 6-jährige Kinder
  • Positive Gestaltung von Übergängen mit Hilfe des Sports
  • Stärkung einer Profilsportart
  • Einbindung digitaler Kommunikationsmöglichkeiten zur Förderung von Zugang und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen an Bewegungs-, Spiel- und Sportangeboten