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Gelungene Premiere des Sportjugend NRW-Aktionstages im Movie-Park Bottrop

| Allgemein (Sportjugend)

„Eine Bewerbung von KölnRheinRuhr ist nur logisch.“

Rund 140 junge Engagierte – Freiwilligendienstleistende und Mitglieder in J-TEAMs – sind am Samstag (28. März) der Einladung der Sportjugend NRW nach Bottrop gefolgt. Im Movie-Park stand der erste Aktionstag im Rahmen der Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele in NRW an.

Beim Kick-Off im Saloon des Movie-Parks wurde zunächst das Konzept der Spiele vorgestellt. „Die Kompaktheit der Bewerbung überzeugt mich am meisten. Die meisten Sportstätten sind bereits vorhanden, wir können viele und vor allem bezahlbare Tickets generieren“, berichtete Tobias Knoch, Geschäftsführer der Sportjugend NRW. Er selbst war bereits bei sieben Olympischen Spielen in verschiedenen Funktionen vor Ort. Diese Events sind nicht nur drei Wochen, sondern bilden eine Bewegung für die Zukunft, von der wir bereits jetzt schon profitieren – als Beispiel nennt er hier den Tarifabschluss für die Trainer*innen im Leistungssport.

Auch die stellvertretende Vorsitzende der Sportjugend NRW, Laura Hantke, rührt kräftig die Werbetrommel: „Ich will das Gefühl, das ich bei Olympia in Paris hatte, weitergeben. Man kommt mit jungen Menschen in Kontakt und denen muss man eine Stimme geben.“

Fabrice Sell, Laura Hantke und Tobias Knoch Teilnehmende und Olympioniken halten Banner "Gemeinsam für den größten Moment"  

Drei Olympische Medaillen aus Cortina vor Ort

Ehe es für die Teilnehmer*innen in den Park ging, wartete aber noch eine besondere Talkrunde. Mit Laura Nolte (Bob) und Axel Jungk (Skeleton) waren zwei aktuelle Olympiasieger*innen vor Ort. Beide waren bereits vorher bei Olympischen Spielen in Pyongchang dabei, dieses Jahr freuten sie sich, dass Mailand/Cortina quasi Heimspiele waren und auch Familie und Freunde vor Ort waren.

Neben einem Einblick in das Leben im olympischen Dorf übten aber beide auch etwas Kritik an den Ticketpreisen für die Winterspiele und legen dort auch den Fokus auf die NRW-Bewerbung. Es muss wieder allen Interessierten ermöglicht werden, Teil des Events zu sein – auch die Anzahl an Tickets war an der noch nicht fertigen Eisbahn ein Knackpunkt.

„Eine Bewerbung von KölnRheinRuhr ist nur logisch. Die Sportstätten liegen so nah beieinander, für die Athlet*innen und Zuschauer eine komfortable Idee. Man kann viele verschiedene Sportarten innerhalb von wenigen Fahrminuten verbinden. Das war jetzt in Mailand leider nicht der Fall. Daher bin ich voll für eine NRW-Bewerbung“, so Goldmedaillengewinnerin Nolte.

„Klar hat NRW nicht den Flair wie London oder Paris, aber das braucht es auch gar nicht. Olympische Spiele sollen verbinden. Und bei bis zu 14 Millionen erschwinglichen Tickets ist es doch eine gute Basis“, ergänzt Silbermedaillengewinner Jungk.

Für beide haben Olympische Spiele auch nochmal einen ganz anderen Stellenwert als der normale Weltcup. Man stehe mehr im Fokus, hat die Möglichkeit mit vielen anderen Nationen und Sportler*innen in Kontakt zu kommen und auch eher unbekannte Sportarten bekommen eine große Bühne.

Und was kann man mit zwei Personen in einem Freizeit-Park machen, die sonst (kopfüber) den Eiskanal runterfahren? Genau, Interviews auf der Achterbahn führen. Dazu schaut doch mal auf den Instagram-Account der Sportjugend NRW vorbei – dort werden in den nächsten Tagen die entsprechenden Reels von Laura Nolte und Axel Jungk auftauchen. Ein kleiner Spoiler: Axel war bis dato noch nie auf einer Achterbahn – also schaut euch an, wie er sich geschlagen hat.

Bewerbung KölnRheinRuhr überall sichtbar

Im Park verteilt gab es insgesamt drei Stände der Sportjugend. Hier konnten sowohl die jungen Engagierten als auch die Parkbesucher ihr Wissen über verschiedene olympische Sportarten testen oder auch ihre Schnelligkeit auf rund 10 Metern unter Beweis stellen. Neben kleinen Giveaways wurden auch fleißig Jutebeutel mit unserer Bewerbung verteilt – die dann quer durch den Park getragen wurde.

Jetzt heißt es für die 17 Kommunen bis zum 19. April noch fix mit Ja stimmen!

 


Text: Sinah Barlog
Fotos: Hanno Krüger 

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