Mit viel Energie, Austauschfreude und echter Aufbruchstimmung fand die Jahrestagung 2026 der Sportjugend NRW am vergangenen Wochenende im Sport- und Tagungszentrum Hachen statt
Unter dem Motto „FANBASE SPORTJUGEND – das Verbundsystem auf Kurs zu Olympischen & Paralympischen Spielen an Rhein und Ruhr“ kamen Engagierte aus ganz NRW zusammen, um sich inspirieren zu lassen, miteinander zu lernen und Gemeinschaft zu erleben.
Schon beim Ankommen war spürbar, was die Sportjugend NRW ausmacht: Offenheit, Engagement und ein starkes Wir-Gefühl. Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen, Erfahrungen und Rollen im Verbundsystem fanden schnell zusammen – ob beim ersten Kaffee, im Austausch über aktuelle Themen oder in bewegungsreichen Angeboten, die sofort für Atmosphäre sorgten.
Im Mittelpunkt der Tagung stand die Frage, wie die Sportjugend NRW ihr starkes Netzwerk weiterentwickeln und gestalten kann – besonders mit Blick auf die Olympischen und Paralympischen Spiele an Rhein und Ruhr. Die Teilnehmenden beschäftigten sich intensiv mit den Chancen, die ein solches Großprojekt für junge Menschen, Verbände und Vereine bieten kann:
✔ Wie kann Begeisterung nachhaltig entstehen?
✔ Welche Themen bewegen junge Engagierte – und wie können wir sie unterstützen?
✔ Was braucht es, damit die Strahlkraft eines möglichen Olympia-Standorts wirklich in die Breite wirkt?
Impulse aus Wissenschaft, Leistungssport, Jugendverbandsarbeit und der lokalen Engagement‑Szene sorgten für einen Vormittag, der gleichermaßen inspirierend wie praxisnah war. Moritz Belmann führte mit viel Kompetenz und Leichtigkeit durch das Programm – eine Moderation, die den roten Faden hielt und gleichzeitig Raum für echte Tiefe ließ.
Besonders bereichernd waren die vielfältigen Perspektiven der Gäste:
- Dr. Christoph Niessen, der die große Vision für NRW skizzierte und dabei Mut zum Gestalten machte.
- Prof. Dr. Christoph Bühren und John A. Menge von der Ruhr‑Universität Bochum, die wissenschaftlich fundiert aufzeigten, welche Themen junge Menschen rund um eine mögliche Olympia‑Bewerbung besonders bewegen.
- Stimmen aus dem Sport wie Michael Scharf, Tim Herzbruch, Marc Lembeck und Antonia Blome, die sehr persönlich schilderten, wie Nachwuchs‑ und Leistungssportler*innen die Entwicklungen erleben.
- Und nicht zuletzt Tobias Knoch, Thomas Weber, Laura Hantke sowie Mette Quaedvlieg, die die Talkrunden mit ihren Erfahrungen aus Verbandsarbeit, kirchlicher Begleitung, Jugendvertretung und internationaler Jugendbegegnung bereicherten.
Gemeinsam machten sie deutlich: Jugendbeteiligung und echte Mitgestaltung sind zentrale Voraussetzungen für eine starke, zukunftsorientierte Sportlandschaft – besonders jetzt, da NRW vor einer bedeutenden Chance steht.
Im Anschluss an die beiden Halbzeiten sorgte Leni Antwerpen, die als junge Engagierte unter anderem ihre Erfahrungen im olympischen Jugendcamp der Sportjugend in Paris gemacht hat, mit einem Poetry Slam für viel Emotionalität und wahre Gänsehaut!
Auch die Workshops und Austauschformate boten Raum für neue Gedankengänge, konkrete Planungen und persönliche Lernmomente. Hier zeigte sich eindrucksvoll, wie kreativ, mutig und lösungsorientiert junge Menschen an Zukunftsthemen herangehen – und wie sehr sie bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.
Neben all dem Inhaltlichen blieb aber auch das, was eine Tagung in Hachen immer besonders macht: Bewegung, Begegnung und die Atmosphäre des Zusammenkommens. Ob beim Sport, beim gemeinsamen Essen oder beim lockeren Austausch am Abend – es entstanden Netzwerke, Freundschaften und neue Verbindungen, die weit über das Wochenende hinauswirken werden.
Zum Abschluss der Tagung steht fest:
Die Sportjugend NRW ist motiviert, vernetzt und voller Ideen. Sie geht mit Rückenwind in ein Jahr, das für den Kinder- und Jugendsport in NRW viele Chancen bereithält – und in dem das Verbundsystem weiterhin gemeinsam gestaltet, bewegt und inspiriert. Dafür sein ist alles. Und die Sportjugend NRW ist bereit.
Bild: Andrea Bowinkelmann