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Junge Freiwillige im Dialog mit der Landespolitik

| Allgemein (Sportjugend)

Zweite Tagung der Sprecher*innen der Freiwilligendienste in Duisburg

37 Augenpaare der gewählten Sprecher*innen der Freiwilligendienste im Sport starrten Ende April während des dreitägigen Treffens in der Sportschule Wedau gebannt auf den „besonderen“ Besuch.

Kurz vor der Landtagswahl in NRW stellten sich die vier sportpolitischen Sprecher*innen Jens-Peter Nettekoven (CDU), Markus Weske (SPD), Josefine Paul (Grüne) und Andreas Terhaag (FDP) den Fragen und Bedürfnissen der Freiwilligen. Mit dabei auch Martin Wonik, Geschäftsführer der Sportjugend NRW und der Vorsitzende der Sportjugend NRW, Jens Wortmann.

Wichtigstes Thema an diesem Tag war die Ausgestaltung der Freiwilligendienste im Sport. Für alle sportpolitischen Sprecher*innen war klar: Die Anerkennung der Freiwilligendienste muss verbessert werden und ein günstiges ÖPNV-Angebot ist dabei zentral.

Für weiteren Gesprächsstoff sorgten die Fragen nach einem verpflichtenden Dienstjahr oder der Weiterführung der Freiwilligkeit, die Notwendigkeit moderner Sportstätten und eine Absenkung des Wahlalters.

Nicht nur für die Sprecher*innen war der Austausch wertvoll, da bisher nur wenige von ihnen in direktem Austausch mit Politiker*innen standen. Auch die Landtagsabgeordneten profitierten von vielen neuen Erkenntnissen, die in der kommenden Legislaturperiode von Nutzen sein sollten.

Für beide Seiten stand nach anderthalb Stunden fest: Auch wenn viele Themen nur angerissen werden konnten, war es ein sehr konstruktiver Dialog, der nach der Landtagswahl mit den Politiker*innen fortgeführt werden soll.

Sven Konnertz

Foto: Janine Straub

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