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Die „Sportliche 6b vom HGN“ gewinnt Erlebnistag in Hachen

| Allgemein (Sportjugend)

Gymnasialklasse aus Nümbrecht wurde Sieger in der Schulsportedition des Vereinswettbewerbes

Aus einem Teilnehmerfeld von rund 140 Schulen gingen sie als Sieger hervor und erhielten einen interessanten Preis: Die 30 Schüler*innen der Sportlichen 6 B vom Homburgischen Gymnasium Nümbrecht dürfen einen Tag lang kostenlos im Sport- und Erlebnisdorf In Hachen verbringen.

Die freudige Botschaft überbrachten jetzt LSB-Vizepräsidentin Gisela Hinnemann und Sportjugend-Vorsitzender Jens Wortmann den Siegern der Schulsportedition des Vereinswettbewerbes im Rahmen von #trotzdemSPORT. Wegen der herrschenden Corona-Regelungen leider nicht live im Bergischen Land, sondern per Zoom-Video-Meeting, das von Henning Schröder von der Sportjugend NRW technisch hervorragend vorbereitet wurde. „Als eine der aktivsten Klassen in ganz Nordrhein-Westfalen“, so Jens Wortmann, „möchte ich euch im Rahmen unseres Schulwettbewerbs für eure Bewegungsfreude loben und euch ganz herzlich zu diesem ersten Preis gratulieren. Herzlichen Glückwunsch auch an die Schule und an die Lehrerinnen und Lehrer, dass sie so tolle Schülerinnen und Schüler haben und so viel für die Bewegung ihrer Schülerinnen und Schüler tun.“

Als Klasse trotz Corona was unternommen
Dabei erfuhren die beiden LSB Präsidiumsmitglieder einem munteren Interview unter anderem, mit welchen sportlichen Aktivitäten die Schüler*innen während des Wettbewerbs fleißig Punkte sammelten und was ihnen am meisten Spaß gemacht hat.
Lara Voegeler: “Was sehr schön war, wenn man zusammen Meilensteine wie 1.000 oder 2.000 Punkte erreicht hatte oder wenn man sah, dass man in der Rangliste schon ein bisschen weiter oben war und dass andere Mitschüler auch viel mitgeholfen haben, das war schon immer schön.“
• Marie Naunheim: „Wir konnten auch immer die Sportstunden selber gestalten mit Workouts, das hat richtig viel Spaß gemacht. Wie sind uns auch dann schon mal beim Spazierengehen begegnet, zum Beispiel hab ich mal Marlena und Lina getroffen, dann haben wir miteinander geredet und das hat auch ganz viel Spaß gemacht“.
• Solea Naunheim: „Also das Beste daran war, dass wir mal als Klasse trotz Corona was unternehmen konnten und dass man auch nochmal mit der Familie was machen konnte. Denn durch den Sport haben wir uns viel mehr bewegt als sonst und haben unsere Eltern auch mal wieder draußen gesehen.“

„Wieder mit Freunden ohne Angst draußen Sport machen“
Interessant waren auch die Antworten auf die Frage von Jens Wortmann, „worauf ihr euch am meisten freut wenn Corona es zulässt, dass man sich wieder treffen kann und auch Sport vor Ort wieder möglich ist?“
• Malena Courth: „Wenn die Schule wieder anfängt, dann freu ich mich richtig, dass wir in den Pausen wieder Tisch-Ball spielen können.“
• Marie Naunheim: „Ich finde es gut, dass wir das Tischball-Spiel wieder mit der ganzen Klasse zusammen machen können und auch, dass Jungen und Mädchen zusammen spielen können und da kommt man sich wieder näher. Das macht einfach ganz viel Lust, das mit Sport zu verknüpfen.“
• Lara Voegeler: „Ich freue mich jetzt sehr auf den Preis, den wir gewonnen haben auch, weil unsere Ski Freizeit wegen Corona ausgefallen ist und da ist es schön, dass man jetzt einen kleinen Ersatz dafür bekommt.“
• Solea Naunheim: „Ich freue mich auf den Schulsport, den man dann auch wieder mit den Freunden zusammen machen kann und auch auf Handball, weil das ist mein größtes Hobby und auch darauf, dass man wieder mit Freunden draußen ohne Angst Sport machen kann.“

Sportfreundliches Gymnasium in Nümbrecht
Auch Gisela Hinnemann als LSB-Vizepräsidentin und ehemalige Lehrerin richtete lobende Worte an die Schüler*innen und an die begleitenden Lehrkräfte: „Ich habe mir natürlich die Zahlen angeguckt, die Leistungen, die ihr vollbracht habt in diesem Wettbewerb, und ich war wirklich überwältigt von den vielen Kilometern und den Zeiten, die da zusammengekommen sind. Also ihr habt soweit gewandert, gejoggt und geskatet wie nach Holland zum Meer und wieder zurück. Das ist ja einfach gewaltig, was ihr da gemacht habt“. Für die Voraussetzungen, solche sportlichen Leistungen zu bringen, sorgte auch das sportfreundliche Gymnasium in Nümbrecht selbst, wie Sport- und Biologielehrer Marcel Schulz zu berichten weiß: „Ich glaube schon, dass wir eine sportbetonte Schule sind, mit der Ski Freizeit und der Teilnahme am Landessportfest der Schulen und dem jährlichen Sportabzeichen-Wettbewerb, bei dem wir eigentlich immer ganz gut abschneiden. Und dann haben wir natürlich auch einen Sport Leistungskurs.“

Engagierte Lehrkräfte
Dass das alles so gut geklappt hat, dafür waren natürlich auch die beiden engagierten Lehrkräfte Brigitta Höwer und Marcel Schulz zuständig. „Anfangs“, so Sport- und Englischlehrerin Brigitta Höwer, „hatten einige Kinder technische Probleme, die App runterzuladen, das hat ein bisschen gedauert, aber letztendlich waren alle in der App drin. Wir haben natürlich ja auch den Vorteil gehabt, dass wir mit unserer dreißiger Klasse auch die absolute Obergrenze für die Teilnehmenden als Gruppe erreichen konnten. Und es haben alle in der Klasse beim Wettbewerb mitgemacht.“

Bild und Text: Ulrich Beckmann

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