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Jugendverbände fordern Jugendstrategie für NRW

| Allgemein (Sportjugend)

Der neue Vorstand des Landesjugendrings NRW (v.l.n.r.): Jens Lübbe (Stv. Vorsitzender), Juliane Schulz (Vorsitzende), Max Pilger (Vorsitzender), Maja Tölke (Stv. Vorsitzende) und Peter Bednarz (Stv. Vorsitzender).

Juliane Schulz neue Vorsitzende des Landesjugendrings

Auf seiner diesjährigen Vollversammlung in Düsseldorf forderte der Landesjugendring NRW eine umfassende Jugendstrategie und diskutierte darüber mit Regierungsvertreter/-innen des Landtags NRW. Außerdem wählte die Vollversammlung des Landesjugendrings Juliane Schulz (Sportjugend NRW) zu ihrer neuen Vorsitzenden.

Die Leiterin der Gruppe Kinder- und Jugendförderplan bei der Sportjugend NRW bildet in der neuen Legislaturperiode zusammen mit Max Pilger (Bund der Deutschen Katholischen Jugend NRW) die Vorstandsspitze dieser Arbeitsgemeinschaft von 25 Jugendverbänden in NRW.

    • Zum Thema „Jugendstrategie“ sagt Juliane Schulz: „Ziel der Jugendstrategie ist eine Gesellschaft, die die junge Generation an allen Entscheidungen beteiligt, die sie betreffen, und die allen Jugendlichen und jungen Erwachsenen gute Bedingungen bietet, um die Herausforderungen der Lebensphase Jugend zu meistern. Einzelne Beteiligungsformen alleine werden dem aber nicht gerecht. Hierfür braucht es eine von allen Beteiligten getragene Gesamtstrategie!“

    Maßnahmen bündeln
    Politik im Interesse junger Menschen gestalten und ihre Meinung in politische Entscheidungen einbeziehen: Das möchte der Landesjugendring NRW mit der Jugendstrategie für die Landespolitik erreichen. Sie bündelt Maßnahmen wie den Jugendcheck, der politische Vorhaben auf ihre Folgen für junge Menschen prüft, das Jugendmonitoring als Informationsbasis zu Einstellungen, Handlungsmustern und Orientierungen junger Menschen oder eine 1.000-Stimmen-Befragung zu bestimmten Themen.

    Junge Menschen miteinbeziehen
    Im Gespräch mit den jugendpolitischen Sprechern der Regierungsfraktionen Jens Kamieth (CDU) und Alexander Brockmeyer (FDP) sowie Staatssekretär Andreas Bothe (Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration) wurde deutlich, dass alle Beteiligten gemeinsam daran weiter arbeiten möchten, junge Menschen als gleichwertige Gesprächs- und Diskussionspartner/-innen in politische Entscheidungsprozesse einzubeziehen.

    Klimapolitische Positionierung
    Als zweites Hauptthema beschlossen die Delegierten die klimapolitische Positionierung des Landesjugendrings NRW. Der neu gewählte Vorstand wird sich diesen Themen in seiner Amtszeit weiter annehmen. Außer den beiden Vorsitzenden Juliane Schulz und Max Pilger wählten die Delegierten Maja Tölke (Sozialistische Jugend Deutschlands-Die Falken NRW), Jens Lübbe (Ring Deutscher Pfadfinder- und Pfadfinderinnenverbände-NRW) und Peter Bednarz (Arbeitsgemeinschaft Evangelische Jugend NRW) als stellvertretende Vorsitzende.

    Foto: Landesjugendring NRW/Felix Mayr

     

     

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