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Kreis- und Stadtsportbünde aus dem Regierungsbezirk Arnsberg initiieren Digitales Sporthelferforum 2020

| Allgemein (Sportjugend)

Weil in diesem Jahr alles anders ist, konnten auch die Kreis- und Stadtsportbünde aus dem Regierungsbezirk Arnsberg ihre Sporthelferforen 2020 nicht wie gewohnt planen. Stattdessen brachten sie ihre Sporthelfer*innen Anfang Oktober eine Woche lang digital in Bewegung.

„Dieses Jahr macht uns alle erfinderisch und motiviert uns andere Wege zu gehen, neue Projekte zu planen und einfach mal Dinge auszuprobieren“. Das dachten sich auch die Fachkräfte „NRW bewegt seine KINDER!“ und „Jugendarbeit im Sport“ der Stadt- und Kreissportbünde aus dem Regierungsbezirk Arnsberg. Weil die geplanten Sporthelferforen in altbekannter und bewährter Form nicht stattfinden konnten, initiierten sie eine Woche lang ein digitales Sporthelferforum. Nach dem Motto: Wenn die Sporthelfer*innen nicht zum Forum kommen können, dann kommt das Forum eben zu den Sporthelfer*innen.  

Vielfältiges und abwechslungsreiches Programm
Unter der Leitung von Kathrin Müller-Dahmen (KSB Ennepe-Ruhr), der Regionalkoordinatorin Arnsberg im Sporthelfer*innen-Programm, entstand in einigen digitalen Sitzungen und kreativen Gesprächen gemeinsam ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm für die Sporthelfer*innen. Daraus entwickelte sich ein Mix aus digitalen live Workshops und einer Art Mediathek mit vielen Clips, die 10 Tage lang jederzeit abrufbar waren.

Erklärvideo und Padlet
Ein Koordinationsteam aus dem SSB Hagen und dem KSB Ennepe-Ruhr übernahm dabei die technische Umsetzung und kümmerte sich um übergreifende Aufgaben während des Forums. „Zunächst hatten wir neben einem digitalen „Flyer“ ein Erklär-Video erstellt und ein so genanntes Padlet. Darin waren alle Angebote und die gemeinsamen Workshops in Theorie und Praxis – in diesem Jahr unter dem Motto "Sporthelferforum goes Olympia"- aufgelistet“, erläutert Kathrin Müller-Dahmen.

In Zukunft ergänzen Videoclips die Ausbildung
Das digitale Sporthelferforum 2020 war für alle Beteiligten eine tolle Erfahrung und ein Erfolg. Besonders die Videoclips wurden oft angeschaut und sollen die Sporthelfer*innen – Ausbildung auch in Zukunft gut und innovativ ergänzen. Dass einige live Workshops nicht gut angenommen wurden, führen die Initiatoren auf den Wunsch nach analogen und „echten“ Treffen und Foren zurück. Auch war die Organisation der „Online-Stundenpläne“ aufgrund der Pandemie für die Schulen nicht immer einfach.

Nichtsdestotrotz ist die Vorfreude auf die hoffentlich analogen Sporthelferforen in 2021 bei allen Beteiligten groß und wird sicherlich auch wieder digitale Bereiche und neue Ideen mit sich bringen.

KSB Ennepe-Ruhr/LSB-Redaktion

 

 

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