Teaserbild Freiwilligendienste im Sport

Freiwilligendienste

Die Freiwilligendienste im Sport sind das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und der Bundesfreiwilligendienst (BFD). Die Sportjugend NRW bietet zahlreichen jungen Menschen und Sportbegeisterten die Möglichkeit, sich im NRW-Sport zu engagieren.

Sich freiwillig im Sport engagieren

Ein Freiwilligendienst ist ein Bildungs- und Orientierungsjahr mit den Zielen, freiwilliges gesellschaftliches Engagement zu fördern und einen Einblicke in die Berufsfelder von Sportvereinen, -bünden und -verbänden zu vermitteln bzw. als Freiwillige(r) einen Einblick zu erhalten. Die klassischen Einsatzfelder sind dabei so vielfältig, wie der Sport selbst:

•    Training, Betreuung und außersportliche Jugendarbeit
•    Organisation und Verwaltung im Sport
•    Bewegung, Spiel und Sport in der Offenen Ganztagsschule
•    Integration und Inklusion im Sport
•    Gesundheit im Sport
•    Wettkampf und Leistungssport
•    Sport der Älteren – nur im BFD möglich.
•    Sporträume und Umwelt – nur im BFD möglich.

Ansprechpartner

Team Freiwilligendienste
Tel. 0203 7381-883
»E-Mail schreiben

Stellenportal für Freiwilligendienste
Du interessierst dich für einen Freiwilligendienst?

Wo kann ich einen Freiwilligendienst absolvieren?
Einen Freiwilligendienst kann man grundsätzlich in allen Sportvereinen und Mitgliedsorganisationen (Kreis- und Stadtsportbünde, Fachverbände) des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen e.V. absolvieren, die anerkannte Einsatzstellen sind. Eine Liste mit entsprechenden Kontaktdaten ist in der Stellenbörse zu finden. Es besteht auch jederzeit die Möglichkeit, dass euer Heimatsportverein sich anerkennen lässt.


Was ist der Unterschied zwischen einem Freiwilligen Sozialen Jahr und einem Bundesfreiwilligendienst?
Die Hauptunterschiede liegen im Alter und den Tätigkeiten. Ein FSJ kann man nur bis zu einem Alter von 26 Jahren absolvieren. Dabei ist der/die Freiwillige hauptsächlich in der Kinder- und Jugendarbeit tätig. Beim BFD spielt das Alter keine Rolle. Haustechnische und Platzwart unterstützende Tätigkeiten sind nur im BFD möglich.


Welche Arbeitszeiten habe ich?
Im FSJ und BFD sind verpflichtend 39 Stunden Dienstzeit in der Woche festgelegt, während im BFD ab einem Alter von 27 Jahren auch Teilzeitmodelle von 20,5 oder 30 Stunden pro Woche möglich sind. Die Bereitschaft, abends oder am Wochenende zu arbeiten, sollte vorhanden sein. Maximal darf man sechs Tage in der Woche arbeiten.


Wie hoch ist meine Vergütung?
Man erhält im FSJ und BFD bei einer Vollzeitbeschäftigung von 39 Stunden ein monatliches Taschengeld von 300,-- €. Im BFD bekommt man für eine 20,5 Std.-Stelle 160,-- € und für 30 Std. 230,-- €.


Wo kann ich mich bewerben?
Die Einsatzstelle vor Ort entscheidet über die Einstellung ihrer Freiwilligendienstleistenden. Wir empfehlen dir, zunächst eine schriftliche Bewerbung (mit Lebenslauf, Zeugnissen, etc.) zu verfassen und ein persönliches Gespräch zu vereinbaren. In einem solchen Gespräch kannst du dich vorstellen, offene Fragen klären und Details für deinen Freiwilligendienst festlegen.


Weitere detaillierte Informationen zu den Inhalten und Rahmenbedingungen der Freiwilligendienste im Sport findest du hier:

Informationen für interessierte Freiwillige

FSJ von A-Z

BFD von A-Z

Informationen für aktive Freiwillige

Was muss ich bei meinem Freiwilligendienst alles beachten?
In den nachfolgenden Dokumenten findest du detaillierte Informationen, die wichtig für deinen Freiwilligendienst sind. Bitte lies dir diese gut durch.
Da der Freiwilligendienst ein Bildungs- und Orientierungsjahr ist, sind insbesondere ein von dir eigenständig durchzuführendes Projekt sowie die Teilnahme an Bildungsseminaren ein elementarer Teil deines Dienstes, um den du dich frühzeitig bemühen solltest.

Informationen für Teilnehmer/-innen

Checkliste Teilnehmer/-innen

Freiwilligen-Enzyklopädie der Sportjugend NRW


Wie viele Bildungstage sind in meinem Freiwilligendienst zu absolvieren?
Die Zahl der zu absolvierenden Bildungstage ist von der Anzahl der Dienstmonate abhängig. In dieser Übersicht könnt ihr prüfen, wie viele Bildungstage ihr zur Anerkennung eures Freiwilligendienstes benötigt.

Ein Bildungstag = 8 UE/LE oder 6 Zeitstunden!

DienstmonateAnzahl der nötigen BT
615
715
817
919
1021
1123
1225
1326
1427
1528
1629
1730
1831


Welche Unterlagen muss ich im Laufe meines Bildungsjahres einreichen, damit mein Freiwilligendienst anerkannt wird?
Wie ihr von eurer Seminarleitung erfahrt oder bereits erfahren habt, muss jede/-r Freiwillige ein Projekt selbstständig planen, organisieren und durchführen. Im Rahmen eurer verpflichtenden Seminare stellt ihr euer Projekt in einer Projektpräsentation der Seminarleitung und der Gruppe vor. Zudem müssen die Nachweise über eure weiteren Bildungstage in Form von Kopien eurer Teilnahmebescheinigungen gemeinsam mit dem Formular „Verwendungsnachweis Bildungstage“ eingereicht werden.

Verwendungsnachweis Bildungstage

Informationen für interessierte Mitgliedsorganisationen

Wie ist die Organisationsstruktur der Freiwilligendienste im Sport in NRW aufgebaut?
Die Sportjugend NRW ist Träger für das Freiwillige Soziale Jahr und den Bundesfreiwilligendienst im Sport. Sie koordiniert dabei die Vergabe der Plätze und übernimmt die Verwaltung der Freiwilligen (z.B. Auszahlung des Taschengeldes).
Gemeinsam mit ihren Außenstellen (die Jugenden im KSB Minden-Lübbecke, KSB Paderborn, Mülheimer Sportbund, Badminton-Landesverband NRW, Fußball-Verband Mittelrhein, Nordrhein-Westfälischer Judo-Verband) organisiert sie zudem einen Teil der Bildungstage und ist für die pädagogische Begleitung der Freiwilligen verantwortlich.
Die Freiwilligen werden in so genannten Einsatzstellen eingesetzt (Bünde, Verbände und Sportvereine) und durch Anleiter/-innen vor Ort betreut.


Wo liegt der Unterschied zwischen einem Freiwilligen Sozialen Jahr und dem Bundesfreiwilligendienst?
Die Hauptunterschiede liegen im Alter und den Tätigkeiten. Ein FSJ kann man nur bis zu einem Alter von 26 Jahren absolvieren und man ist hauptsächlich in der Kinder- und Jugendarbeit tätig. Im BFD spielt das Alter keine Rolle; hier sind auch Aufgaben, wie unterstützende Haustechnische und Platzwarttätigkeiten oder der Einsatz im Leistungs- oder Seniorensport möglich.


Welche Arbeitszeiten haben die Freiwilligen?
Im FSJ und BFD sind die Teilnehmer/-innen grundsätzlich 39 Stunden/Woche im Einsatz, während im BFD ab einem Alter von 27 Jahren auch Teilzeitmodelle von 20,5 oder 30 Stunden/Woche möglich sind. Dabei können die Freiwilligen auch abends oder am Wochenende eingesetzt werden. Maximal dürfen sie sechs Tage in der Woche arbeiten. Den Freiwilligen stehen 26 Urlaubstage bezogen auf eine 5-Tage-Woche sowie in der Regel 25 Bildungstage zu.


Wie können wir Einsatzstelle werden?
Als Einsatzstelle in den Freiwilligendiensten im Sport müssen Sie sich durch die Sportjugend NRW bzw. im BFD durch das Bundesamt anerkennen lassen. Hierzu ist einmalig ein „Antrag auf Anerkennung als Einsatzstelle“ auszufüllen und an die Sportjugend NRW zu senden. Wir empfehlen Ihnen, sich für das Freiwillige Soziale Jahr und den Bundesfreiwilligendienst anerkennen zu lassen, sofern es hinsichtlich der anfallenden Tätigkeiten passt.

Antrag auf Anerkennung als Einsatzstelle


Was kostet uns der/die Freiwilligendienstleistende im Monat?
Die Einsatzstelle beteiligt sich mit einer Eigenleistung von monatlich ca. 425,-- € (u.a. Kosten des Taschengeldes und der Sozialversicherung der Freiwilligen) an den Gesamtkosten pro Freiwillige/r. Die Sportjugend NRW stellt diesen Betrag in Rechnung.

Informationen für aktive Einsatzstellen

Was müssen wir im Laufe des Bildungsjahres alles beachten?
 
Informationen für Einsatzstellen
Checkliste Anleiter/-innen


Wie viele Bildungstage muss unsere Freiwillige/unser Freiwilliger absolvieren?
Die Zahl der zu absolvierenden Bildungstage ist von der Anzahl der Dienstmonate abhängig. In dieser Übersicht können Sie prüfen, wie viele Bildungstage zur Anerkennung des Freiwilligendienstes zu absolvieren sind. Beachten Sie dabei, dass immer 15 Bildungstage von der Sportjugend NRW verpflichtend durchgeführt werden. Die weiteren Bildungstage wählen Sie in Absprache mit den Freiwilligen aus.

Ein Bildungstag = 8 UE/LE oder 6 Zeitstunden!

DienstmonateAnzahl der nötigen BT
615
715
817
919
1021
1123
1225
1326
1427
1528
1629
1730
1831

Welche Unterlagen sind im Laufe des Bildungsjahres einzureichen?
Über das selbstständig von den Freiwilligen durchzuführende Projekt muss ein Projektbericht eingereicht werden. Zudem muss die Teilnahme an den zusätzlichen Bildungstagen über Bescheinigungen nachgewiesen werden. Reichen Sie dazu die Kopien der Teilnahmebescheinigungen gemeinsam mit dem Formular „Verwendungsnachweis Bildungstage“ ein und erhalten als Einsatzstelle zudem einen Zuschuss von bis zu 200,-- €.

Vorlage Projektbericht

Verwendungsnachweis Bildungstage

Sprechersystem Freiwilligendienste

Sprechersystem Freiwilligendienste

Ein wichtiges Anliegen der Sportjugend NRW ist es Partizipation und demokratische Strukturen zu fördern. Seit dem Bildungsjahr 2014 / 2015 setzt die Sportjugend NRW im Bereich der Freiwilligendienste ein Sprecher/-innen System in den Seminargruppen um.
In allen Seminargruppen werden ein/e Sprecher/-in sowie ein/e Stellvertreter/-in gewählt.
Die gewählten Sprecher/-innen sind somit Sprachrohr für ihre Seminargruppen und Vertreten die Interessen der Gruppe auf Landesebene.

Die Landessprecher des Bildungsjahres 2016/2017 sind (v.l.n.r.):, Fabian Kuropka, Henriette Schönlau, Arno Lucaßen.

Sprechertagungen
Alle gewählten Sprecher/-innen werden zu Sprechertagungen eingeladen. Hierbei geht es für die Sprecher/-innen darum, Hintergründe der Freiwilligendienste kennenzulernen, sport- und jugendpolitische Grundlagenkompetenzen zu erlangen und auf Landesebene im Bereich der Freiwilligendienst im Rahmen von Projekten mitzuarbeiten.

Landessprecher
Im Rahmen der ersten Sprechertagung jedes Bildungsjahres werden Landessprecher/-innen für Freiwilligendienste (FD) generell, Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und Bundesfreiwilligendienst (BFD) im Sport gewählt.

Die Landessprecher stellen sich vor:

Mein Name ist Arno Lucaßen,
ich bin 19 Jahre alt und komme aus Dormagen. Ich mache meinen Bundesfreiwilligendienst beim TSV Bayer Dormagen, bei dem ich schon seit über zehn Jahren größtenteils leistungssportlich Handball gespielt habe. Ich habe mich für einen Freiwilligendienst entschieden, da ich meinem Verein für all die Jahre, in denen ich auf dem höchsten Niveau gefördert wurde, auf diesem Weg danken möchte.

Ich habe mich als Landessprecher wählen lasse, da ich gemerkt habe, dass man noch mit vielen Kleinigkeiten das Leben eines Freiwilligendienstleistenden erleichtern kann. Genau diese Punkte wollte ich nicht nur ansprechen, sondern sie auch in die Tat umsetzten.

Seit einigen Jahren möchte ich Journalismus studieren, da ich mich sowohl vor der Kamera, als auch hinter dem Mikro sehr wohl fühle. Dementsprechend wäre mein größter Traum früher oder später entweder im Radio oder im Fernsehen zu arbeiten. Zusätzlich habe ich ein sehr starkes Interesse an Politik. Schon seitdem ich acht Jahre alt bin, verfolge ich jede Landtags- und Bundestagswahl. Ich finde es einfach extrem spannend zu sehen, wie sich die Welt nur mit einer Wahl verändern kann. Trotzdem finde ich es wichtig, immer eine eigene Meinung zu verschiedenen Themen zu haben und nicht einfach Meinungen von Experten zu übernehmen.

Mein Name ist Fabian Kuropka
und ich bin am 1. November letzten Jahres 19 Jahre jung geworden. Seitdem ich denken kann, hatte ich einen Handball in der Hand und bin seit 18 Jahren in einem Verein als Mitglied gemeldet. Meine Einsatzstelle ist der Verein, der mich großgezogen hat.

Beim Königsborner SV Handball begann mein Werdegang als Handballer und mit ein paar Zwischenstationen, wie z.B. dem ASV Hamm als überregional bekanntem Verein, kehre ich somit in meine Kinderstube zurück.

Ich hatte viele Beweggründe für einen Bundesfreiwilligendienst im Sport. Zunächst bekommt man nicht oft die Möglichkeit, sein Hobby zum Beruf bzw. zur Berufung zu machen. Auch wenn es nur ein Jahr ist, kann man dies voll ausnutzen, sich sportlich weiterbilden und natürlich auch menschlich verdammt viel dazulernen. Diese Erfahrungen werden in der Zukunft immer wichtiger. Die Motivation, mich als Landessprecher wählen zu lassen, kommt durch mein Engagement bei Ideen und Projekten die mich interessieren. Partizipation bei Projekten und auch das interessant-machen von Ideen in der zunehmenden "Ist mir egal"-Gesellschaft sind Gründe für mich, bei denen ich mir sage: Da musst du was gegen machen und dafür setze ich mich ein!

Ich heiße Henriette Schönlau,
bin 19 Jahre alt und absolviere mein freiwilliges soziales Jahr beim Kreissportbund Oberberg in Gummersbach.
Schon bevor ich mein Abitur bestanden habe, habe ich mir darüber Gedanken gemacht, wie ich meine Zukunft gestalten möchte. Mein Sportverein war und ist für mich ein fester Bestandteil meines Lebens, nicht nur wegen des Sports, auch wegen der zahlreichen Erlebnisse und Menschen, die mich seit vielen Jahren begleitet und geprägt haben. Also entschloss ich mich, meine Leidenschaft für den Sport mit einer sozialen Tätigkeit zu verbinden und entschied mich für ein freiwilliges soziales Jahr im Sport.

Mein Hobby - die Leichtathletik-  verfolge ich neben dem FSJ als Übungsleiterin weiter, indem ich Kinder- und Jugendgruppen trainiere. Leichtathletik hat mich schon immer fasziniert, da es eine sehr dynamische und vielseitige Sportart ist, die für jeden der genug Ehrgeiz mitbringt, leicht zugänglich und lernbar ist. Im Kreissportbund Oberberg sammle ich neben dem Umgang mit Kindern und Jugendlichen auch viele berufliche und persönliche Erfahrungen, durch die ich mich menschlich enorm weiterentwickeln kann. Diese Erlebnisse möchte ich gerne an andere Freiwillige weitergeben und sie nutzen, den Freiwilligendienst im Sport zu verbessern und voranzubringen.

Die Sprecher der Freiwilligendienste im Sport 2016/2017

 

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