Drei Demokratiepaten

... für Kinder- und Jugendpolitik

Die Sportjugend NRW hat einen Einmischungsauftrag. Sie nimmt die politische Vertretung der Interessen von Kindern und Jugendlichen gegenüber Politik und Verwaltung wahr.

 

#DEMOKRATIEundRESPEKT

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Wir mischen uns ein

Wir sind mitverantwortlich dafür, die Interessen von Kindern und Jugendlichen zu artikulieren und insbesondere auch junge Menschen dabei zu unterstützen, ihre Interessen gegenüber der Politik zu formulieren und durchzusetzen. Zu den wichtigsten Partnern und Entscheidungsebenen der Sportjugend NRW gehören das Land und die Kommunen.

Mit dem Handlungsfeld Kinder- und Jugendpolitik nehmen wir vor allem die Themen in den Blick, welche die Belange und Lebenswelten junger Menschen berühren. Im Bereich der Kinder- und Jugendpolitik sind das unter anderem:

- Mitbestimmende Jugendpolitik
- Bundeskinderschutzgesetz
- Engagement Politik
- Partizipation & Demokratie
- Prävention
- Migration
- Extremismus

Janina Schwake, Referentin Jugendpolitik

Janina Schwake
Referentin Jugendpolitik
Tel. 0203 7381-930

»E-Mail schreiben

Wiebke van Kempen
Referentin Jugendpolitik
Tel. 0203 7381-823

»E-Mail schreiben

Für die Umsetzung braucht es starke Sportjugendorganisationen vor Ort als legitime Interessenvertretung junger Menschen.

Unsere politischen Forderungen für junges ehrenamtliches Engagement an die die Landesregierung haben wir im Rahmen eines Fackellaufes während eines olympischen Jugendlagers zusammengefasst:
Forderungen an die Politik zum jungen Engagement

Unser Engagement

Im Rahmen unserer Arbeit für Kinder- und Jugendpolitik engagieren wir uns mit folgenden Maßnahmen und Projekten und einer Qualifizierungsmöglichkeit. Unser Kooperationspartner ist der Landesjugendring NRW (LJR).

„Klare Kante“ Gegen Rechtsextremismus und Rassismus im Sport

in Kooperation mit dem Netzwerk für Demokratie und Courage:

Der Landessportbund NRW hat gemeinsam mit der Sportjugend NRW eine Positionierung gegen Rechtsextremismus im Sport verabschiedet.
Die Sportjugend hat sich darin verpflichtet,  Aufklärungsarbeit besonders im Bereich junges Ehrenamt zu leisten und Informationen für Mitgliedsorganisationen und Vereine bereit zu stellen.
Kooperationspartner der Sportjugend NRW zu diesem Thema ist das „Netzwerk für Demokratie und Courage“. Der Landesjugendring hat für dieses bundesweit tätige Netzwerk eine Koordinierungsstelle eingerichtet. Diese Stelle, wie auch Maßnahmen und Angebote werden durch das Jugendministerium NRW gefördert, sodass es möglich ist, die meisten der Angebote ohne eine finanzielle Belastung der Mitgliedsorganisationen anzubieten.

Die aktuellen Maßnahmen und Projekttage findet ihr hier:
Broschüre "Klare Kante gegen Rechts"
Positionspapier gegen Rechtsextremismus

JuLeiCa (Jugendleitercard)

Die Jugendleiter/-In-Card (JuLeiCa) ist der bundesweit einheitliche Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen in der Jugendarbeit. Sie dient zur Legitimation und als Qualifikationsnachweis der Inhaber/-innen. Zusätzlich soll die JuLeiCa auch die gesellschaftliche Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement zum Ausdruck bringen.

Gesetzliche Grundlagen
Die Juleica erhalten Jugendleiterin und der Jugendleiter im Sinne des § 73 Achtes Buch des Sozialgesetzbuchs – Kinder und Jugendhilfe (SGB VIII). Voraussetzung ist, dass sie für einen freien oder öffentlichen Träger der Jugendhilfe tätig sind.
Die Sportjugend NRW ist anerkannter freier Träger der Jugendhilfe und ist zudem Mitglied im Landesjugendring NRW. Auf dieser Grundlage ist die Sportjugend NRW berechtigt, Jugendliche gemäß der inhaltlichen Vorgaben der Juleica zu qualifizieren.

Bei Fragen zum JuLeiCa-Online-Antragsverfahren und zum Themenbereich JuLeiCa allgemein, kannst du dich vor Ort an deinen Kreis- oder Stadtsportbund wenden, der dir mit Rat und Tat zur Seite steht.

Hier geht’s zum Antragsverfahren: http://www.juleica.de/onlineantrag.0.html

Ansprechpartnerin bei der Sportjugend NRW ist Janina Schwake.

Bündnis für Freiräume - Die Freiräumer-Tour 2015

Abschluss der Freiräumertour

Entschleunigung statt Verdichtung, mehr Gelegenheit für ungeplante Zeit - diese Forderung der Sportjugend NRW stand im Mittelpunkt der rund einjährigen "Freiräumer"-Tour, die am Dienstag (29. September) mit einem sportlich-fröhlichen Programm mit zahlreichen Spielstationen, Tanzeinlagen und Ehrungen ihren Abschluss fand. Die klare Botschaft lautet: Junge Menschen sollen neben dem Lernen in der Schule, Ausbildung und Universität auch Zeit haben, über die sie selbstbestimmt verfügen können, z.B. für Bewegung, Spiel und Sport, für Ehrenamt im Verein, für Freunde und Familie oder einfach mal zum Ausruhen.

Für mehr Freiräume
"Wir freuen uns über den großen Erfolg der Freiräumer-Tour und sind stolz darauf, so viele Unterstützerinnen und Unterstützer gewonnen zu haben, denn unsere Kinder und Jugendliche benötigen dringend mehr Freiräume in unserer Gesellschaft", erklärte Sportjugend-Vorsitzender Rainer Ruth in Düsseldorf. Das LSB-Präsidiumsmitglied skizzierte rückblickend die Beweggründe: "Bildungspolitische Reformen wie das Thema Ganztag, das verkürzte Abitur oder die veränderten Bachelor- und Masterstudiengänge wirken sich spürbar auf die zeitlichen Ressourcen junger Menschen aus und machen ein Umdenken nötig."

Über 50.000 Unterstützer
Insgesamt 240 Mitgliedsorganisationen bzw. Sportvereine beteiligten sich mit vielfältigen Aktionen und Maßnahmen an der Umsetzung in den Strukturen des organisierten Sports, in den Städten, Gemeinden und Kreisen. Dabei wurden insgesamt über 50.650 Spielbausteine mit Unterschriften von Unterstützer/-innen - darunter Landtagspräsidentin Carina Gödecke, die Ministerin Sylvia Löhrmann, DOSB-Präsident Alfons Hörmann oder LSB-Präsident Walter Schneeloch - für das Bündnis für Freiräume eingesammelt, die komplett in verschiedenen Bauwerken vor dem Landtag aufgebaut wurden. Zu Beginn hatten die Verantwortlichen rund 15.000 Steine angepeilt - diese Marke wurde letztlich um mehr als das Dreifache übertroffen.


Freiräumer-Tour goes SocialMedia: Auf Facebook halten wir euch auf dem Laufenden.
Weitere Informationen findet ihr außerdem unter: www.buendnis-fuer-freiraeume.de und ein Video hier.

Modulfortbildung "Fit für Jugendpolitik"

Kommunale Jugendpolitik mitgestalten

Jugend-, Sport- und Bildungspolitik passiert vor Ort. Viele kommunalpolitische Entscheidungen haben großen Einfluss auf das Leben von Kindern, jungen Menschen und auf die Ausgestaltung einer guten Kinder- und Jugendarbeit im Sportverein. Die Jugenden der Mitgliedsorganisationen müssen daher politikfähig sein, um sich in den kommunalen Strukturen einzubringen und die Stimme für junge Menschen zu erheben. Sie sollen sich vor Ort als Motor für eine einmischende Jugendpolitik verstehen und unterstützen. Wir machen euch daher "Fit für Jugendpolitik"

Weitere Informationen zur Fortbildung findet ihr hier:
Broschüre "Fit für Jugendpolitik"

Kooperationspartner Landesjugendring NRW (LJR)

Der Landesjugendring NRW engagiert sich in jugendpolitischen Grundsatzthemen wie z.B.

  • Bildungsbenachteiligung
  • Jugend in der Migrationsgesellschaft
  • Inklusion
  • Partizipation
  • Kinder- und Jugendarmut
  • Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen.  

Wir, die Sportjugend Nordrhein-Westfalen e.V., sind neben 24 weiteren Jugendverbänden, ebenfalls ein Mitgliedsverband  im Landesjugendring, engagieren uns im Vorstand des LJR und initiieren gemeinsam mit dem LJR Projekte, um aktuelle soziale Herausforderungen aufzugreifen und zur Weiterentwicklung der Jugendverbandsarbeit anzuregen.

Weitere Informationen zur Arbeit des Landesjugendrings findet ihr unter: www.ljr-nrw.de

Fackellauf durch NRW - Forderungen des jungen Engagements im Sport