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Sportjugend NRW bei der Vollversammlung der Deutschen Sportjugend (dsj)

| Allgemein (Sportjugend)

Unter dem Motto „Bewegen, stärken, entwickeln. Kinder- und Jugendsport zwischen Spaß und Leistung“ kamen am 24. und 25. Oktober rund 250 Delegierte der Deutschen Sportjugend (dsj) in Nürnberg zusammen. Im Mittelpunkt der Vollversammlung standen die Fragen, wie Kinder und Jugendliche für Sport und Bewegung begeistert werden, welche Rahmenbedingungen ihre persönliche und sportliche Entwicklung fördern und wie die Interessen junger Menschen im organisierten Sport künftig noch stärker vertreten werden können.

Die Vollversammlung machte deutlich, dass Kinder- und Jugendsport weit mehr ist als nur Wettkampf und Leistung. In verschiedenen Debatten wurde herausgearbeitet, wie sich Freude an Bewegung, persönliche Entwicklung und sportlicher Erfolg miteinander verbinden lassen. Zugleich stand die gesellschaftliche Bedeutung des Sports sowie seine Rolle als Bildungs- und Entwicklungsraum für junge Menschen im Fokus.

Ein wichtiger Schwerpunkt lag auf den Perspektiven junger Menschen im Zusammenhang mit einer möglichen deutschen Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele. Im Mittelpunkt standen bessere Bedingungen für Bewegung im Alltag, eine verbindliche Beteiligung junger Menschen sowie nachhaltige Investitionen in Sportstrukturen. Die Sportjugend NRW konnte ihre Vorstellungen einbringen und damit wichtige Impulse für den weiteren Prozess einer gesamtdeutschen Bewerbung setzen.

Im Rahmen der Vollversammlung wurde zudem ein neuer Vorstand für die Wahlperiode 2026 bis 2030 gewählt. Besonders erfreulich aus Sicht der Sportjugend NRW ist die Wiederwahl von Julian Lagemann, der mit einem hervorragenden Ergebnis erneut in den dsj-Vorstand gewählt wurde. Wir gratulieren herzlich zur Wiederwahl und wünschen für die kommende Amtszeit viel Erfolg bei den anstehenden Aufgaben.

Neben den inhaltlichen Diskussionen trafen die Delegierten mehrere richtungsweisende Entscheidungen für die zukünftige Arbeit der Deutschen Sportjugend. Mit großer Mehrheit wurden Änderungen der Jugendordnung beschlossen, die einen seit mehreren Jahren laufenden Strukturprozess abschließen. Darüber hinaus wurde der Safe Sport Code in die Jugendordnung aufgenommen und damit der Schutz von Kindern und Jugendlichen als verbindlicher Bestandteil der Verbandsstrukturen weiter gestärkt.


Foto: Sportjugend NRW

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