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Landesregierung fördert „Sportplatz Kommune 2.0“ mit rund 1,8 Millionen Euro

| Allgemein (Sportjugend)
Sportplatz Kommune 2.0

Programm zur kommunalen Sportentwicklung mit nächster Antragsphase

Insgesamt stehen 1,8 Millionen Euro für neue Projektideen zur Verfügung: Das aktualisierte Förderprogramm „Sportplatz Kommune 2.0“ sieht die kommunale Sportentwicklung als gemeinsame Aufgabe von Kommunen und lokalen Sportanbieterinnen und Sportanbietern. Diese sollen sich mit weiteren Akteuren vernetzen, um vor Ort auf Basis der jeweiligen Ausgangslagen nachhaltige Strukturen und neue Angebote zu entwickeln. Damit knüpft die Landesregierung an das Vorläufer-Programm „Sportplatz Kommune“ der Staatskanzlei an, bei dem von 2019 bis 2022 kommunale Sportentwicklungsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund NRW (LSB NRW) und der Sportjugend NRW erfolgreich gefördert wurden - insgesamt hatten sich 135 Kommunen beteiligt. In Netzwerken aus gemeinnützigem Sport, Kommunalverwaltungen sowie Kitas und Schulen setzten sie gemeinsam insgesamt 150 bewegungsbezogene Projekte zur Stärkung des Kinder- und Jugendsports um.

Neu ist der erweiterte Kreis der Zielgruppen: Mit dem aktuellen Förderaufruf werden Projektideen für Kinder und Jugendliche sowie für ältere Menschen und vulnerable Gruppen für neue Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote unterstützt. Neben gemeinnützigen Sportvereinen können auch weitere juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts mit Sitz in Nordrhein-Westfalen Anträge stellen. Der Förderzeitraum läuft vom 1. Juli 2026 bis zum 31. Dezember 2027. Anträge können vom 1. April bis zum 31. Mai 2026 über den Landessportbund NRW eingereicht werden, es sind zwischen 5.000 bis 15.000 Euro jährlich für ein Projekt möglich. Mit „Sportplatz Kommune 2.0“ leisten die Landesregierung und der Landessportbund somit einen wichtigen Beitrag, um kommunale Sportentwicklung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfest zu machen und neue Wege der Teilhabe an Sport und Bewegung zu eröffnen.

Gefördert werden der Aufbau eines regionalen Netzwerkes, das die Zusammenarbeit relevanter Akteure im Sport, in der Kommunalverwaltung und sozialen Einrichtungen stärkt sowie die Gestaltung von Bewegungs-, Spiel- und Sportangeboten für Kinder und Jugendliche, für ältere Menschen und vulnerable Gruppen. Auch Schwimmangebote können gefördert werden, einschließlich der Ausbildung und des Einsatzes von Trainerinnen und Trainern sowie Schwimmassistenzen. LSB-Vorstand Tobias Knoch erklärt: „Die Weiterführung dieses Programms ist ein wichtiges Signal für die gezielte Bewegungsförderung in den Kommunen Nordrhein-Westfalens. Die gemeinsam mit allen relevanten Akteuren vor Ort umgesetzten Maßnahmen sind möglichst nachhaltig angelegt und können von Vereinsmitgliedern wie auch Nicht-Vereinsmitgliedern genutzt werden.“

Sport-Staatssekretärin Andrea Milz wünscht sich eine breite Beteiligung - an sozialraumwirksamen Sportvorhaben: „Sportanbieterinnen und Sportanbieter sowie Kommunen sind eingeladen, sich an dem Programm zu beteiligen und vor Ort nachhaltige Strukturen für einen chancengleichen Zugang zu sportlichen Aktivitäten zu ermöglichen. Damit leistet die Landesregierung mit ihren starken Partnern auch ein klares Bekenntnis zur weiteren Unterstützung des Breitensports. Das hilft auch bei unserer Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele KölnRheinRuhr.“

Alle Informationen zur Antragstellung finden Sie unter

 Sportplatz Kommune 2.0

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