Insgesamt rund 1,5 Millionen Euro stehen für 75 ausgewählte Projekte bis Ende 2027 bereit
Erwerb von Schwimmfähigkeit, mehr gesellschaftliche Teilhabe oder Maßnahmen gegen Einsamkeit: Mit dem Programm „Sportplatz Kommune 2.0“ werden der Aufbau eines lokalen Netzwerkes sowie Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote für Kinder und Jugendliche, für ältere Menschen und vulnerable Gruppen gefördert – vor allem zur Stärkung des Breitensports. Nach Ablauf des Förderaufrufs hat die NRW-Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, nun Förderentscheidungen für insgesamt 75 Projekte in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro getroffen. Zuvor hatten Sportanbieter*innen in Zusammenarbeit mit der Kommunalverwaltung und weiteren Akteuren im Zeitraum vom 1. April bis zum 31. Mai 2026 ihre Projektanträge für verschiedene Förderschwerpunkte einreichen können. Über die Höchstsumme von je 30.000 Euro Fördergelder freuen sich der SSB Dortmund, der SSV Iserlohn, die Bädergesellschaft Düsseldorf, Grenzenlos in Bewegung e.V. in Köln, Sektion Bocholt des Deutschen Alpenvereins und DJK Billerbeck.
Die 75 (aus 257 eingegangenen Bewerbungen) ausgewählten Projekte aus allen fünf NRW-Regierungsbezirken erhalten ihre finanzielle Unterstützung ab 01. Juli 2026 bis 31. Dezember 2027 und werden dort eingesetzt, wo sich die größtmögliche Wirkung für Menschen vor Ort unter Berücksichtigung von Antragsqualität und regionaler Verteilung entfalten lässt. LSB-Vorstand Tobias Knoch erläutert: „Jede kreative Idee, die neue Wege der Teilhabe an Sport und Bewegung für möglichst viele Menschen eröffnet, hilft uns bei der zunehmend wichtigeren Aufgabe, die kommunale Sportentwicklung in Nordrhein-Westfalen für die Zukunft nachhaltig aufzustellen. Durch die Erweiterung der Zielgruppen über Kinder und Jugendliche hinaus, werden dem allgemeinen wie auch integrativen oder inklusiven Breitensport neue Impulse verliehen - und zwar quantitativ und qualitativ sowie unabhängig von einer Vereinsmitgliedschaft.“
Dass der Landesregierung die kommunale Sportentwicklung ein besonderes Anliegen ist, verdeutlicht auch Staatssekretärin Milz: „Die große Zahl der eingegangenen Projektideen ist ein starkes Signal. Es zeigt, wie engagiert Vereine, Kommunen und zivilgesellschaftliche Initiativen daran arbeiten, Menschen aller Altersgruppen für Bewegung und Sport zu begeistern und zusammen zu bringen. Wir freuen uns auch über das breite Spektrum der eingereichten Projekte – von allgemeinen Sport- und Bewegungsangeboten und gezielten Schwimmangeboten, über inklusive Angebote bis hin zu Maßnahmen für einsamkeitsgefährdete Menschen und zur Stärkung der Teilhabe. Die Vielfalt der Anträge verdeutlicht, welch wichtige gesellschaftliche Rolle der Breitensport in unserem Land spielt.“
Bild: LSB NRW / Andrea Bowinkelmann